Meine besten Tipps, wie deine Massagen auch zu Hause profimäßig gelingen

Mit meiner Anleitung können auch Massage-Anfänger richtig gute Wohlfühl-Massagen geben.

 

  • Du würdest ja gerne öfter mal massieren, aber du weißt einfach wie massieren geht?
  • Du bist in 10 Minuten fertig und hast keine Idee was du noch machen könntest?
  • Du willst deiner Familien oder Freunden mal was Gutes tun und suchst nach Massage-Inspirationen?

 Ich habe für dich eine Anleitung! 


Gesundheit schenken!                                                                                                                                                                                Massagen sind wahre Gesundheitsbooster! Deswegen gibt es kein zu viel! Also, verschenke doch mal Massagen.

 

Massagen tun nicht nur einfach gut. Nein, sie haben nachgewiesen einen sehr großen positive Einfluss auf unsere Gesundheit. Und je regelmäßiger sie genossen werden, um so effektiver sind die Wirkungen.

 

Ich hab hier mal zwei besonders wertvolle: 

 

Massagen sind gut fürs Herz

Während der Massagen werden vermehrt Glücks- und Entspannungs-Botenstoffe im Körper gebildet wie das Hormon Oxytocin. Dieser Stresskiller lässt Körper und Geist zur Ruhe kommen. Die Atmung wird langsamer und tiefer, der Herzschlag verlangsamt sich und sogar der Blutdruck sinkt.

 

Massagen sind gut fürs Immunsystem

Bei einer Studie des Cedars-Sinai-Krankenhauses in LA zeigte sich, dass der Körper bei Massagen vermehrt Lymphozyten bildet. Diese Immunzellen (eine Art der weißen Blutkörperchen) hält schädliche Eindringlinge wie Viren, Bakterien oder Giftstoffen in Schach. Massagen stärken also die Immun-Abwehr. 

 

Wie du siehst, kann eine Massage bei Stress gut tun und helfen, dass sich deine Massagepartner glücklich und wohl fühlen.


Bitte beachte: Solltest du dich krank fühlen oder Fieber haben, bitte keine Massage geben oder bekommen. Sollte dein Massagegast Krampfader haben oder andere Krankheiten – wo du einfach unsicher bist - überlass  die Massage dann lieber dem Profi.

Hinweis: Der Anwender trägt die Verantwortung für diese Massage. Seelenbalsam übernimmt keinerlei Haftung.


Jetzt zur Anleitung!

1) Darauf solltest du achten BEVOR du loslegst:

Hast du die Liege auf die richtige Höhe gebracht?

Du hast eine Massageliege? Super! Achte darauf, dass sie auf die richtige Höhe eingestellt ist – deine Faust streift mit lockerer Schulter die Liegefläche.

Du hast keine Liege? Dann mach doch auf dem Boden einen schönen Massage-Wohlfühl-Platz zurecht. Unter uns, ein großer nicht zu breiter Tisch kann auch wunderbar die Massageliege ersetzen. Bitte nicht das Bett oder Sofa nutzen. Das ist für dich als Behandler sehr unangenehm.

 

Liegt alles in Armlänge parat? (Öle, Lotion, Handtücher, etc.)

Damit du während der Massage nicht ständig rumrennen musst, stelle das Massage-Öl oder die Lotion bei dem Massageplatz parat.

 

Ist der Raum auch warm genug?

Der Raum sollte angenehm warm sein. Immerhin liegt dein Massagepartner leicht bekleidet mind. 30 bis 40 Minuten da. Wenn die Füße deines Massagegastes warm sind, wird die Raumtemperatur auch als viel wärmer empfunden. Nutze deshalb Wärmflaschen und halte die so die Füße warm. Nun kann die Raumtemperatur auch für dich als Arbeitenden „kühler“ bleiben.

 

Warme Hände und angewärmtes Massageöl oder Lotion sind ein wunderbarer Massageeinstieg. Ein Stövchen oder ein Babyfläschchen-Erwärmer temperieren auch Massageöle auf einfache Art und Weise auf angenehme Körpertemperatur (Trotzdem unbedingt vor der Anwendung prüfen!!!)

 

Insider -TIPP: Achte auch aus Entspannungsgründen auf warme Füße bei deinem Massagepartner. Es gibt – zumindest für mich - nichts Schlimmeres als kalte Füße. Man kann sich nicht konzentrieren bzw. entspannen, weil‘s von unten einfach kalt ist. Ich verzichte bewusst auf Heizdecken oder ähnliches. Erstens mag ich keinen Kabelsalat, zweitens keinen E-Smog und drittens nutzt es bei kalten Füßen recht wenig. Die bleiben nämlich auch mit Wärmedecken kalt.

 

Ist die Musik in der richtigen Lautstärke und auf Dauerschleife eingestellt?

Such dir Musik aus, die du auch gerne hören magst. Für mich stellt sich übrigens die Frage: „Musik ja oder nein?“ gar nicht. Bei mir gibt’s immer Musik.

Denk dran: Mach die Musik so laut, dass sie Nebengeräusche (von draußen oder das Grummeln im Bauch😊)übertönt, aber so leise, dass du dich auch mit deinem Massagepartner unterhalten kannst.

 

Bist du selbst auch vorbereitet? Bei meinen Ausbildungen empfehle ich:

  • Fingernägel kurz feilen
  • Armschmuck und Ringe ablegen (Um den Klienten nicht zu verletzen.)
  • Timing und den Ablauf überlegen

Ist dein Massagepartner angenehm gelagert?

In Rückenlage wirkt ein Kissen in den Kniekehlen und in der Bauchlage ein Kissen im Spann der Füße sehr entlastend für die Wirbelsäule bzw. die Knie.

In der Bauchlage zu Beginn nachfragen, ob der Kopf entspannt im Kopfteil liegt. Evtl. die Höhe korrigieren. Etwas nach unten gelagert, kannst du wunderbar den Nacken massieren. 

 

Du schaffst mit deiner Massage den Raum für Entspannung und Wohlgefühl, in welchem sich der Körper an seine eigene Regenerationsfähigkeit erinnern kann.



2) Darauf solltest du WÄHREND der Sitzung achten:

Versuche mit deinen Händen zu sehen und lass sie „leer“ sein. Erzwinge nichts & kämpfe nicht. Halte immer Körperkontakt. Das wird als sehr angenehm empfunden. ...und dein Massagepartner erschreckt nicht, weil deine Hände „aus dem Nichts“ auftauchen.

 

Wenn du den Körper berührst, nimm wahr was unter deinen Händen geschieht. Gib dem Körper Zeit sich zu öffnen und loszulassen. Alles sollte fließend und leicht gehen.

 

Prüfe immer wieder deine Haltung! Achte auf dich!

 

Sei mitfühlend und respektiere die Grenzen deines Massagepartners. Vermittel Vertrauen und Sicherheit. 

 

Decke nur das auf, was du massierst. Auch wenn ihr euch gut kennt, bleibt der Körper besser mit dem Tuch abgedeckt. Es wird sonst einfach kalt und unangenehm.

 

Verteile das Öl in deinen Händen und dann auf dem Körper. Lass deine Hände flächig über den Körper gleiten. Ganz ruhig und langsam. 

Am angenehmsten werden langsame lange flächige Streichungen empfunden. 

 

Massiere mit:

  • der flachen Hand - voll, satt und achtsam, spürend;
  • den Handballen;
  • deinen Fingern und Daumen;
  • dem Unterarm (sanft!);
  • deinen Knöcheln (sanft!) 

Variiere mit:

  • schnellen und langsamen Streichungen;
  • kneten und walken; 
  • kreisenden und „wolkigenen“ Bewegungen;
  • sanften und tiefen Streichungen.

Bleibe ruhig bei der Massage. Fahrige schnelle Streichungen sind meist unangenehm. "Reite" nicht zu lange auf einer Stelle rum. 

 

Achte immer mal wieder auf deinen Atem und deine Haltung. Lockere dich zwischendurch selbst auf. Entspanne dich beim Geben der Massage. Lausche der Musik. Spüre die Muskeln die du bearbeitest. Schließe doch mal die Augen und lass dich führen. So macht massieren wirklich Freude.

 

Denk dran, Druck auf Wirbelsäule und Gelenke ist tabu! 


Meine Empfehlung für das Timing einer 60-minütigen Ganzkörper-Massage

Ich starte meine Massagen hinten unten. Also an der Rückseite der Füße und ich „arbeite“ mit langsam nach oben. Dann darf sich der Massagepartner umdrehen und ich kümmere mich, während er entspannt in der Rückenlage liegt, um Nacken, Kopf, Arme und auf Wunsch auch um den Bauch. Die Anleitung für eine angenehme Bauchmassage findest du hier. 

Tipp: Setze dich für die Massage von Nacken, Kopf oder Gesicht auf eine Stuhl oder am besten auf eine höhenverstellbaren Hocker. So bleibst du selbst auch entspannt und kannst unbeschwert massieren.

 

Beginnend in der Bauchlage.

Beine (Füße, Unterschenkel, Oberschenkel / Gesäß) - ca. 10 Minuten (also 5 Minuten pro Bein)

Rücken und Nacken - ca. 15 Minuten

 

Dann umdrehen lassen und in der Rückenlage weiterarbeiten.

Brustkorb und Arme - ca. 10 Minuten

Nacken  - ca.   5 Minuten

Gesicht/Kopf - ca.   5 Minuten

Bauch- ca.   5 Minuten

Beine - ca. 10 Minuten 

 

Für diejenigen die ganz schwer "runter fahren können", wenn sie auf dem Rücken liegen, hab ich noch eine Überraschung. Ich lege dann einfach ein Augenkissen auf. Und Zack, schon sind die Augen zu. Klappt sehr gut! Probiere es bei deinen Massagegästen doch mal aus. Augenkissen in den unterschiedlichsten Ausführungen findest du hier in meinem Shop. 


3) Darauf solltest du NACH der Sitzung achten:

Nimm nach der Massage die Hände vom Massagepartner und gib ihm ein paar Minuten des „nachklingens“. Nutze die Zeit für dich und wasche Hände und Arme gründlich ab. Trink ein Glas Wasser und bring eins für deinen Gast mit.

 

Wenn du nach der Ruhezeit deinen Massagegast „aufweckst“, sei auch hier achtsam und ruhig. Es ist nichts ungewöhnliches, wenn dein Massagepartner bei den 5 Minuten Nachruhen einschläft. Ich bin dann immer ganz stolz.
Also sanft aufwecken, zur sich kommen lassen und lass ihn dann vorsichtig aufsetzen. Evtl. muss der Kreislauf erst wieder „angekurbelt“ werden. Biete in dieser sitzenden Position das Glas was an. Wenn alles ok ist, langsam aufstehen lassen.

 

Frag deinen Massagepartner wie es ihm geht. Was hat gut getan? Was war besonders angenehm? Was kannst du beim nächsten Mal vielleicht verändern und noch besser machen?

 

Sei zufrieden mit dir und deiner Arbeit. Du warst super! ;-)


Jetzt bin ich natürlich gespannt, wie deine Massage gelaufen ist?

 

Haben dir meine Tipps geholfen?

 

Hast du Fragen?

 

Schreib sie in die Kommentare. Ich beantworte sie gerne.

 

  

Entspannte Grüße



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